Mittelnaht und Anschlüsse

Der Anschluss in der Asphaltdeckschicht ist bei der Bauweise Heiß an Kalt als Fuge herzustellen
(ZTV Asphalt). Hierfür stellen unsere Mitgliedsunternehmen verschiedene Produkte zur Verfügung. Für Kleinmaßnahmen eignet sich ein Fugenband, für größere Maßnahmen sind maschinelle Applikationen besser geeignet. Auch hier hat der Auftraggeber die Wahl zwischen Material, welches heiß oder kalt appliziert wird.

Auch die höherliegenden Asphaltflanken sind zu versiegeln, diese Randabdichtung kann ebenfalls in Heiß- oder Kaltbauweise erfolgen. Für kleinere Flächen stellen unsere Mitgliedsfirmen Produkte zur Verfügung, die manuell aufgetragen werden können. Bei größeren Baumaßnahmen ist die maschinelle Applikation die wirtschaftlichere Entscheidung.

 

Eine andere Möglichkeit besteht in der Ausbildung von Fugen im Neubau zwischen unterschiedlichen
Baustoffen (z.B. Asphalt und Betonrinne) hier werden die Deckschichten in einer Tiefe von ca. 4 cm und einer Breite von 1,0 – 1,5 cm nachträglich geschnitten. Die so hergestellte Fuge wird zuerst maschinell gereinigt ( Druckluft oder maschinelle Fugenbürste), im Anschluß mit einem Primer behandelt und einer bituminösen Heißvergussmasse fachgerecht geschlossen.

 

Gleiches gilt bei der Bauweise von Halbstarren Belägen (Asphalttraggerüst verfüllt mit einer Zementschlämme),
Hier werden an Einbauten, wie z,B. Rinnen, Schächten und Verkehrsinseln Fugen geschnitten,
um eine Entspannung der Beläge zu erreichen. Hierdurch wird das Entstehen wilder Risse verhindert.
Die Besonderheit bei Halbstarren Belägen, die geschnittene Fuge wird vor dem Reinigen, Primern und dem Vergießen zusätzlich angefast. Die Fuge wird in einer Tiefe von
5,5 – 6,0 cm ausgebildet.

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